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Einmal in zehn Jahren

Vor zehn Jahren traten Seeed das letzte Mal im Yaam auf. Gestern war es dann wieder einmal an der Zeit. Kurz vor ihren vier offiziellen Tour-Terminen in Berlin, ließen es sich die Band und das Yaam nicht nehmen für 1.500 Leute einen Abend zu organisieren, wie er so wohl nicht wieder statt finden wird.

Es war ein wirklich familäres und durchaus gelungenes Open-Air bei dem man das Gefühl hatte, je kleiner die Bühne ist, desto besser sind Seeed. Was natürlich nicht zuletzt auch am super Sound lag. Von der Performance der Band, die durch die Jungs von Cold Steel unterstützt wurde, ganz zu schweigen.

Kurzum: Es war ein Fest.
Bis in zehn Jahren wieder, im Yaam.

10:01 pm: schoenesberlin6 Anmerkungen

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Welcome to my world

Ich hatte das Glück mir die Welt von Depeche Mode am 9. Juni 2013 von ganz nah ansehen zu dürfen … “Vor der Bühne, erste Absperrung” stand auf dem Ticket. Das lass ich mir eingehen. Im Rücken das komplette Olympiastadion, Berlin. Da konnte ich auf einmal auch nachvollziehen, dass manch ein Fußballspieler auf dem Rasen Gänsehaut bekommt, wenn das Stadion feiert oder singt.

Wer Depeche Mode schon einmal live erlebt hat, dem muss ich nichts erzählen. DAS war definitiv ein Highlight meiner Konzertbesuche. Ein perfekt ausgewogener Mix von Bühnen- und Lichtshow, Klavier- und Synthie-Musik vom Feinsten und natürlich die faszinierenden Stimmen von Dave Gahan und Martin Gore.

Ein Song, ist seit dem Konzert auf jeden Fall nicht mehr von meinen Playlists wegzudenken: Home. Hier eine Live-Aufnahme von einem Konzert in Barcelona aus dem Jahr 2009.

01:00 pm: schoenesberlin3 Anmerkungen

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Unterstützenswert

Freitag, 15. März. Im Kellerraum des Intersoup, der mehr Wohnzimmer als Keller ist, richten sich Sängerin Mine und ihre fünf Bandmitglieder vor den geschätzten 25 Zuschauern ein. Es herrscht eine völlig entspannte Atmosphäre - sowohl bei den Musikern als auch im Publikum. So als würde die Band für dich allein im eigenen Wohnzimmer spielen. Wir lauschen eine Stunde lang Mines emotionalen, entzückenden und einfach sehr musikalischen Songs, bevor sich dann die Band im Anschluss Zeit nimmt ihre CDs und Poster zu verkaufen oder einfach nur kurz mit den Gästen zu quatschen.

Mine hat Großes vor: Ein Konzert mit 48 Musikern - dazu schreibt sie noch extra ihre Stücke um. Das benötigt natürlich Unterstützung. Zeitgemäß durch Crowdfunding. Ein Erklärvideo dazu gibts auf der Internetseite - und natürlich auch das Album Herzverleih.

www.minemusik.de

10:56 am: schoenesberlin

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Che Sudaka

Was für ein verrückter Haufen an Musikern, der da am 15. Februar im SO 36 auftrat. Die Band aus Barcelona, deren Mitglieder ursprünglich aus Südamerika stammen, lässt zu reggae-, ska- und punklastigen Sounds das Publikum tanzen, springen und ein wenig pogen…

Für Ska- und auch Manu Chao-Fans.

iTunes-Link zum aktuellen Album.

09:51 am: schoenesberlin4 Anmerkungen

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The Busters

12 Tage ist das Jahr 2013 alt, als The Busters im SO 36 mit Ska der Extraklasse einheizen. Und als wäre ein Konzert mit The Busters nicht schon schweißtreibend und tanzwütig genug, bringen sie auch noch Dr. Ring Ding mit auf Ihre Wintertour 2012/2013.

09:17 pm: schoenesberlin1 Anmerkung

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Sebastian Sturm

Eine Woche später. Sebastian Sturm spielt im Yaam. Freunde und Fans von Patrice werden ihn mögen. 

10:56 pm: schoenesberlin1 Anmerkung

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The Aggrolites

Noch nie vorher hab ich Reggae auf die Art und Weise gehört, wie sie von The Aggrolites am 31.10. im SO36 präsentiert wurde. Aggroreggae wird der Stil selbst von der Band genannt. Für mich war es einfach die perfekte Mischung aus Reggae, Ska und Soul, gepaart mit Rock-Sound der 60er Jahre. Und das alles von einer jungen Band aus Kalifornien. Reggae einmal ganz anders, richtig amerikanisch, richtig gut.

Selten bin ich auch nach dem Konzert gleich zum Merchandising-Stand, aber hier musste ich mir einfach gleich sofort das Live-Album mitnehmen.

Also, wenn die Jungs wieder mal über den Teich kommen: Unbedingt ansehen, es lohnt sich auf jeden Fall.

06:47 pm: schoenesberlin1 Anmerkung

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Das Greenville Festival 2012

Um es kurz und knapp zu halten: Das 1. Greenville war ein Festival, wie ein Festival sein sollte. Klein und familiär, nette Menschen auf dem Zeltplatz, hinter und vor den Bars und natürlich auf der Bühne. Es war von allem was dabei: große Showacts wie Deichkind, Scooter, The Roots und The Flaming Lips, die Poplegende Iggy Pop & The Stooges, die schottischen The Real McKenzies; neue bekannte Sänger, wie der Stuttgarter Rapper Cro. Und natürlich auch noch die, die man erst kennenlernen durfte, wie z.B. Yuna, eine Sängerin aus Malaysia, die sich jetzt auch nach Deutschland gewagt hat.

09:14 am: schoenesberlin

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The Skatalites

Es ist mittlerweile schon ein paar Tage her, dass die Skatalites im Yaam auftraten. Dennoch ein paar Zeilen dazu. Weils einfach wirklich beeindruckend war, wie eine Band, die teilweise seit 1963 auf der Bühne steht und mit Stock auf die Bühne geführt wird, das komplett ausverkaufte Yaam so dermaßen zum Kochen bringt. 

Nicht nur neue Songs und Ska-Hits wurden zum Besten gegeben, es waren auch ein paar Bob-Marley-Klassiker dabei. Von den Saxophon-Soli ganz zu schweigen. Selten eine Combo erlebt, die den Spaß an der Musik so rüberbringt!

Also wenn man die Gelegenheit bekommt die Band live zu erleben, unbedingt wahr nehmen!

12:56 pm: schoenesberlin

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Nachdem das Album “Freedom Fighter” Ende Mai veröffentlich wurde, dauerte es nicht lange bis Anthony B im Yaam auf der Bühne stand. Am Sonntag war es dann soweit.

DJ Lou Large hatte mächtig vorgelegt. Um kurz vor zehn ertönte Bob Marleys “Get Up, Stand Up”, dann folgte eine kurze Pause und Anthony B setzte den Song fort, während er auf die Bühne kam. So sollte ein gelungener Übergang und Konzertauftakt aussehen.
Ab dem ersten Song gab Anthony B alles. Er überzeugte nicht nur durch die Performance auf der Bühne, sondern natürlich auch gesanglich mit seiner besonderen - manchmal fast melodisch krächzenden - Stimme. Die rund 300 Fans tanzten, sprangen und sangen mit zu einem tollen Mix aus Roots-Reggae und Dancehall aus den letzten Jahrzehnten bis zu den aktuellen Tracks. 

Anthony B genießt es auf der Bühne zu stehen, das sieht man ihm an. Oft mit geschlossenen Augen bei Songs wie “No One Knows Tommorrow” oder “Crazy Life”, dann wieder springend und sein weißes Handtuch wirbelnd zu Krachern wie “Waterpumpee” und “Freedom Fighter”. Für ein Reggae-Konzert typisch, hörte man auch immer wieder ein “Jah Rastafari” zwischen den Songs.

Anthonys Message ist klar, er verkündete sie oft und zelebrierte sie gemeinsam mit dem Publikum zum Ende des Konzerts: Love yourself! Nur wer sich selbst liebt, kann die schönen Dinge des Lebens sehen und auch selbst geliebt werden.

Für reggaeinberlin.de durfte ich mit Dennis nach dem Konzert in den Backstagebereich um ein Interview zu fotografieren. Da wurde uns dann klar wie sehr sich Anthony verausgabt hatte, die Stimme war weg. Das Interview fiel also flach, für Fotos nahm er sich dann aber doch noch die Zeit.

Letztendlich bleibt nur eines zu sagen: Love yourself!

12:01 pm: schoenesberlin1 Anmerkung

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Und was wäre ein Album-Release ohne eine anständige Album-Release-Party… Die war am Dienstagabend und Fetsum war echt gut drauf. Was wohl auch an seinen vielen Freunden lag, die teilweise extra aus Stuttgart kamen. Und natürlich auch seinen Fans. Alle zusammen machten eine richtig gute Stimmung, die sofort auf Fetsum übersprang als er mit Leon Schurz die Bühne betrat.

Das erste Stück “Nobody Knows” spielten sie - ich möchte fast sagen, “wie gewohnt” - zu zweit. Ein perfekter Start. Ab dem zweiten Song “Say” wurde Fetsum dann von der kompletten Band begleitet, die dem kleinen Saal mächtig einheizte. Nicht zuletzt durch die Songs “Emotional Android” und “Waitin’ For You” wurde das Konzert zur super Party.

Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen auch diesmal nach dem Konzert Fetsum und der Band meine Begeisterung auszusprechen, für die es auch sichtlich ein schöner Abend war. Wie immer herrlich gefühlvoll, soulig und mit viel schöner Musik.

04:32 pm: schoenesberlin

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"The Colors Of Hope" von Fetsum

Es war mir ein Vergnügen für einen meiner Berliner Lieblingskünstler diese Album-Review zu schreiben.

04:45 pm: schoenesberlin